es gibt

von MaryamSamara

es gibt einen schmerz, die sehnsucht in einem anderen zu erkennen und doch zu wissen, sie nicht stillen zu können. darauf folgt eine wut über die erkenntnis der doppelten leere. von der sehnsucht verlangen, dass sie immer mit denselben mitteln zu stillen sei. es gibt keine mittel, nur wir. wir legen uns in ihre lücke und sind froh und erstaunt, wenn es passt, traurig und wütend, wenn nicht.

es gibt eine schönheit in dem schmerz, der angesprochen wird. wenn ich zu dir sage: ich sehe deine sehnsucht und bedauer, dass ich sie so stehen lassen muss. [aber] ich stelle meine sehnsucht gegen deine! lass uns uns lieber aufrichtig wünschen, wir finden, was wir suchen, anstatt uns zu arrangieren, dann lieber noch die erkenntnis, dass es nichts zu wünschen gibt.

es gibt eine sehnsucht, in einem anderen auge, die ich besser kenne, funken des verlangen. wir werden zusammen tanzen und erkennen uns in uns. als ob ich dein gesicht zum ersten mal sehe und ich küsse die stirn deiner sehnsucht fort. es gibt nichts als den körper, flüstert deine seele und ich glaube dir.