an einen reisenden

von MaryamSamara

die erde ein funkelndes netz, dessen karte niemand zu kennen braucht, es zu fühlen, zu berühren zwischen zweien oder allem, blicke des erkennens, des neuen, des alten, es macht keinen unterschied. du reist, deine neugier heißt leben, du verlässt die orte und personen und gehst

weiter, trägst deine liebe nahe deinem herzen und immer ein lachen im gesicht.

verbunden, niemals verbindlich, ein name begleitet dich wohin du auch gehst, überallem und er weiß es nicht zu schätzen, du hast deinen schatz gefunden, gut verborgen in seiner eigenen ignoranz, funkelnd aus der nähe und der ferne.

und dein lachen ist echt und deine schritte auf der erde

sind leicht, deine liebe zu dieser welt, zu dem allem, was uns zu uns macht,

du bist ich und als ich dich erkannte, war eines der tragenden stücke des puzzles gefunden, da draußen gibt es dinge

zu entdecken, die auf mich verweisen und in mir auf das außen,

so dass es am ende einerlei ist, wer nun wer, wer nun wem, wo wer, wie erist

warum er oder warum nicht, wohin er geht, woher er kommt.

die einzige frage: wie es ihm geht. dem ganzen, dem einzelnen

dir, der du ich bist und ich, der du du bist.

das ist das ganze geheimnis der liebe

jemanden zu treffen, der uns das zeigt,

dieses verschwimmen aller grenzen, das einerlei sein in seiner schönsten weise,

wie alles zusammengehört

das ist das ganze geheimnis der liebe

[ich hoffe es geht dir gut, obwohl  ich eigentlich keinen zweifel habe, dass es so ist. ]