eine art schweigen

von MaryamSamara

senke deinen blick. verbrennst

der neumond scheint, verspricht

ich bin bei mir

du findest mich

mit heilem herz

hebe den blick. bekennst

der neumond grinst

über die welt

über der welt.

wie nahe ich dir sein mag

wie nahe du bist

es ist überall

der selbe

mond.

______________________________________

meine blogeinträge versanden in meinem kopf. es sind sätze in meinem kopf, ideen näherer betrachtungen, dialoge, die ich mit mir selbst führe und dann habe ich sie vergessen, aber es regt mich nicht auf. ich vertraue darauf, dass sie in mir nicht verloren gehen können. diese ruhe. sie trägt und erträgt so vieles (möchte nicht alles sagen, denn das weiß ich nicht), sie trägt auch das schrecklichste in sich: eine mutter, der man ihr kind entführte und lösegeld verlangte und als sie zahlte, schickte man ihr das kind, ihr kind, gebraten mit reiß auf mandeln.

das ist realität für andere menschen, eine realität, die uns so scharf trennt, dass es auch der schönste mond nie wieder zusammenfügen kann, es gibt keine gemeinsamkeiten mehr zwischen jemanden wie dieser frau und mir zum beispiel. ich kann dazu nichts sagen, so gar nichts, nur schweigen und weinen und dann diese ruhe, die mir befiehlt hinzunehmen, um zu kämpfen, sobald meine ratlosigkeit flüchtet, ruhe vor stürmen, die kommen werden und neue zeitalter, an die ich glaube, getragen von zusammenbrüchen verschiedenster art.

ich warte nicht. ich erwarte nicht. diese diskrepanzen der unmöglichkeit auf glück solange es verschiedene realitäten gibt, weil meine definition von glück im der verbundenheit besteht, in er möglichkeit des teilens. eben die unmöglichkeit des verstehens, die ein teil des teilens ausmacht oder ihre vorraussetzung ist, die das glück kategorisch negiert und andererseits die ethik zu einer notwendikeit macht und sie gleichzeitig an den pranger stellt, und dann dieses perverse gefühl des glücks, dass ich mich traue zu sehen, dieses kleine blizeln meinerseits und einen dämlichen stolz, der ziemlich deutlich macht, dass ich nichts verstanden habe.

meine bereitschaft zu lachen und fröhlich zu sein, mein durst nach körper&seele, nachdem ich weiß, dass es menschen gibt, die babys braten und ihrer mutter schicken, das sind widersprüche, die niemals

aufzulösen sind.

mein lachen und meine albernheiten, ohne die ich es nicht aushalten würde, legitimiert von dem wunsch oder der hoffnung auf die möglichkeit mich gegen den abschaum der menschheit zu stellen und entweder durch ihre hand vernichtet zu werden oder ihn zu bezwingen in dem ich ihn in die erde zwinge, die erde, die einzige, die ihn zu reinigen versteht. ………………..

About these ads