[was raus muss]

von MaryamSamara

es klingt predigerhaft, das ist nicht meine absicht. es sind nur gedanke, die mich  schon eine weile kitzeln und die nun herausfließen.

Freundlichkeit ist ein Bedürfnis. Keine kalkulierte Investition, die man nur Freunden zukommen lässt. Freundlichkeit wird solange nicht ein Geben und somit nicht erschöpfbar, solange sie in Resonanz geht. Wenn sie auf versteinerte Wesen trifft, die sie weder aufzunehmen, noch zu reflektieren verstehen, erst dann wird es ein Geben und eine Demütigung für den, der sie ausstrahlt. Denn er fühlt seine Bedürftigkeit, wird auf sie zurückgeworfen, vielleicht unterstellt er sich selbst sogar manipulative Züge und plötzlich kann er an seiner ehrlich gemeinten Freundlichkeit nichts mehr schönes finden und zieht sich zurück.

Das ist eine Weise wie das Sanfte in uns und das liebevolle verschwinden kann.

Und es gibt die Freundlichen, die mit ihrer Offenheit nicht einschüchternd oder abschreckend wirken, weil sie [zum Beispiel] gelernt haben, das ganze (Leben) als Spiel zu betrachten, wie ein Magnet wirken sie in einer Welt, die ihrer so sehr bedarf. Das sind die sportlich Freundlichen, denen sich fast jeder verbunden fühlt und jeder sucht Nähe zu ihnen. Sie sind in ständiger Gefahr, gefressen zu werden und ziehen sich beizeiten zurück. Sie hinterlassen Eindruck und Sehnsucht. Sie haben ihre eigene Bedürftigkeit vergessen. Und wer bringt sie ihnen zurück??