Öffne die Augen!

von MaryamSamara

rChTkne1e36wn7n_kHAZTmtq0375ednRTnRX-f3Z570 (1)

Es ist mehr als eine Geste, still zu sein. Lieben zu lernen. Zu sehen.

„Seeing is deceiving, dreaming is believing“, singt Jessy J und die Jugend singt mit.

Wir können unseren Augen noch weniger trauen als die Menschen es vor uns konnten. Nichte nur das Papier und die Münder lügen, die bewegten  Bilder selbst sind zu Meistern der Täuschungen geworden, man kann seinen Augen nicht mehr trauen.

Die Aufforderung zu träumen, anstatt sich auf seine Augen zu verlassen. Machen wir unsere Wünsche zum neuen Glauben, da wir da draußen nichts mehr glauben können, wissen, dass alles was wir glauben zu wissen, nur unseren Wünschen entspricht, was wir [eh schon] glauben wollen?

Ich bin müde, mein Liebling, du, der du noch aus einer anderen Welt kommst, aus einer geordneten und ich lasse mich von dir erden und sehe die Welt durch deine Augen, damit meine ein wenig zur Ruhe kommen. Meine Blicke senken sich auf den einzelnen Menschen, das Tier, die Natur, eine kleine Geschichte und wenn ich etwas wahres in ihm zu erkennen vermag, dann bin ich dankbar, so sehr, dass ich es kaum beschreiben kann, so hungrig bin ich nach wahrem und so vorsichtig geworden, wie jemand der Wasser sucht und weiß, das meiste ist vergiftet.

Wenn du glaubst, du kannst mich Lieben lehren, dich lieben zu lernen, dann glaube ich dir. Allein die Dankbarkeit ist eine starke Form der Liebe, für die, die es noch können: Dankbar sein.

Sei dankbar, sagt sie: Dass es dir und deiner Familie gut geht, dass ihr hier lebt. Und ich sage, obwohl ich es bin, ich nicht tauschen möchte, mir meine Alpträume reichen, sage ich und meine es: Es hat diesen falschen-bitteren Nachgeschmack, als müsste ich mich freuen, dass es die anderen getroffen hat und als wäre unsere Welt eine gefälschte, weil sie sich wie ein Geschwür auf dem Buckel der restlichen Welt eingenistet hat.

Und sie sagt: Nein.

Meine Unfähigkeit zu trennen, wie lernt man damit zu leben?, möchte ich sie fragen, die mir die Augen mit der Unfähigkeit zu trauern öffnete. Aber ich schließe meinen Mund und bitte die Stille um ihre Weisheit.