Auf eine Weise oder: über Glauben und Hoffnung.

von MaryamSamara

Auf dem Berg.
Längst ergeben.
Das Urteil ist auf eine Weise noch nicht gefallen. Gefällt.

Leicht allein

unter-
wegs.
Ich vermisse dich
auf eine Weise. Auf eine Weise
warst
du mir nahe.
Nur auf eine Weise.

Sein Glück fassen. Himmel hoch hoffen.

Verbindungen. Verbundenheit. Verbindlichkeit.
Auf eine Weise
still sein,
gestillte
Seele.
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Alles was man über Verletzungen sagt, stimmt. Darin hat der Mensch seine stärksten Erfahrungen; ist er Meister in der Analyse seiner Verletzungen mit allen anschließenden Verdrängungsmechanismen.

Noch weiß sie nicht, was sie zurückhält. Was den Ausschlag gab, die Hoffnung allgemein aufzugeben.
Sie hatte nicht gewusst, das sie so schwer wiederzufinden ist, vielleicht war das der Grund gewesen: der Glaube an einen beliebigen Vorrat an Hoffnung.

„Hoffnungslosigkeit bedeutet Unglauben“, heißt es.
Sie fragt, ob Hoffnung lediglich eine notwendige und keine hinreichende Bedingung für den Glauben ist oder ob sie doch äquivalent sind.

Je länger man einen Weg geht ohne das Erhoffte zu finden, um so mehr zweifeln wir, das es überhaupt findbar ist. Je länger wir einen Weg gehen, um so schwerer wird es, ihn zu verlassen, irgendwann fangen wir an zu glauben, wir gehören zum Weg, als gäbe es kein Entkommen mehr. Der Glaube ist die wahre menschliche Tragödie. Und seine einzige Hoffnung.