Die scheinbare Ambiguität des Schweigens und über die Gründe unseres Handeln, das ein heimliches Verhandeln über unseren Verdienst von Verbundenheit ist.

von MaryamSamara

Wer kennt schon jemanden, der zufrieden damit ist, einfach so vor sich hin zu leben.

Jede Kunst ist das beste Beispiel, dass wir beschäftigt sein müssen, um das Gefühl der Sinnlosigkeit zu überwinden. Hände. Jeder Fortschritt, der heute getätigt wird ist Zeuge dieses menschlichen Drangs. Längst besteht keine Notwendigkeit mehr, im Gegenteil schreiten wir fort unserem eigenen Untergang entgegen, dennoch wird der Fortschrittsglaube aufrecht erhalten und das Ungleichgewicht der Welt vermehrt sich Tag um Tag und mit ihm unsere eigenes Gefühl ohnmächtiger Hilflosigkeit.

Solange der Mensch sich zu beschäftigen weiß mit etwas, das ihm entweder sinnvoll erscheint, ihm vergnügen bereitet oder das er noch in dem paradiesischen Zustand unangetasteter Hinterfragungslosigkeit aufzubewahren weiß, solange geht es ihm gut. Dahinter jedoch wartet immer die Leere, der Antrieb für all unsere Aktionen. Wir wollen jemand sein. Wie haben Ziele.

Warum besitzen streben und sterben so eine verblüffende Ähnlichkeit? Vielleicht weil das Streben der Versuch ist, dem Tod davon zu laufen.

Ich würde mich meiner Worte entledigen und all meine kleinen Versuche zu handeln, um jemand zu sein. ……

Je weniger man den anderen Menschen zu sagen hat, um so mehr möchten sie einem sagen. Noch so eine merkwürdige Eigenheit  von uns Menschen.

Dass keine Antwort auch eine Antwort ist, gehört zu den Dingen, die schwierig sind zu akzeptieren, denn immerhin (und darüber sind wir wahrscheinlich heilfroh) besitzt das Schweigen eine gewisse Ambiguität, auch wenn die Wahrscheinlichkeit der Bedeutung nicht zu unseren Gunsten ausfällt, darf man noch hoffen.