Bekannte. Bekenntnisse.

von MaryamSamara

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Von der Leere gestillt,

allen möglichen Ängsten,

verfolgten Vorstellungen, die eigentlich uns verfolgen,

Wir kennen sie!!

Wir fürchten nicht das Furchtbare.

Das Unbekannte fürchten wir.

So kommt es. Dass wir uns vor Erfolg fürchten, vor Glück, vor Liebe….

Der (mehr oder weniger unbewusste) Widerwillen uns abzustillen. Den Schritt zu gehen. Widerstand in uns, eine dunkle Revolution, die es nicht hergeben will: „Mein Schatzzzz!“.

Etwas hält fest an der Wut…an der Trauer…dem Unglück.. der Einsamkeit. Denn sie ist meine, die kenne ich, die kenne ich gut. Und ich weiß nicht, was passieren wird, wenn ich loslasse. Wer bin ich dann? Werde ich mich überhaupt noch erkennen?

Und so kommt es, dass oft viel Zeit vergeht und wir den Wunsch, glücklich zu sein zu einer halben Falschaussage machen, einem stillenden Alibi. Und wir sind gut damit beschäftigt, die Jahre, mit inneren Kämpfen. Bis jemand in uns endlich gewonnen hat. Und jemand in uns verloren.

Warum ist es oft so, dass unser dunkles Monster erst gewinnen muss bis wir keinen Lebensraum für uns mehr haben, keine Luft zum atmen, keine Hoffnung mehr übrig haben, gebrochen, todkrank, verzweifelt bis wir bereit sind, alles dafür zu tun, die Dissonanz in uns aufzulösen.

Ich habe angefangen an mich zu glauben, als es überhaupt keinen Grund mehr dafür gab, außer das Wissen der unbedingten Notwendigkeit.

Ich wünsche mir so sehr für andere, dass sie vorher damit anfangen könnten! Warum muss es so schwer sein?, frage ich. Warum diese Paradoxien, die Erkenntnis der Leichtigkeit nachdem man erst gänzlich von der Schwere okkupiert wurde?

Ich liebe und akzeptiere mich selbst, obwohl ich einiges noch nicht akzeptieren kann.