Verspannungen

von MaryamSamara

„Das Leid ist solange nötig, bis wir erkennen, dass es nicht nötig ist.“ Eckhart Tolle, frei zitiert. 

 

Eine unbekannte Last, die man am ehesten als das Leben selbst bezeichnen könnte, auf den Schultern tragend.

Sie hat Spuren hinterlassen. 

Buckelhaft. Der Rücken passte nicht mehr an die senkrechte Wand. 

Trauer. Das Gefühl von Verkrümmung wie wenn jemand mit den Schultern zuckt. Es ist ihm egal. Ist es ihm egal?

In dem Gesicht ein schiefes Grinsen. Entschuldigend. Ich weiß nicht. Ratlosigkeit. 

 

Und selbstverständlich immer die mehr oder weniger leise Hintergrundmusik:

Hast du Ziegelsteine getragen? Mit deinem Kind im Tuch auf dem Rücken? 

Was weißt du über die Lasten des Lebens?

 

Achtung wird allzu schnell zu Ächtung. 

(Obwohl ich mein Leid nicht achten kann, da es viel größeres Leid gibt, obwohl ich meine, ich habe keinen Grund, unglücklich zu sein, liebe und akzeptiere ich mich selbst bedingungslos!)