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von MaryamSamara

 

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Ohne zu wissen, warum der Weg „bunt zu weiß“ ein befreiendes Gefühl ist.

Bunt ist laut, vielleicht ist es so einfach. Bunt ist so laut wie die die Welt

und wir, Verirrte in ihren Labyrinthen entziehen ihr die Farbe, die die Lautstärke ist, um zu uns zu kommen, aufzuwachen, klar zu sehen.

Deshalb Minimalismus. Ein Bedürfnis, dass nicht aus Oberflächlichkeit entsteht, sondern aus Überflutung und dem Wunsch, zu seinen Wurzeln zu finden, zurück zu gehen.

Eine Suche  in dem Weiß und Schwarz dieser Welt (nicht zu verwechseln mit einer schwarz-weißen Weltsicht, denn  Hellschwarz  und Dunkelweiß treffen sich und teilen sich tausende Nuancen).

Und das Wissen, dass die Welt nicht da draußen ist.

Wenn wir „Welt“ sagen meinen wir Wahrnehmung von Geschehnissen in die wir mehr oder weniger verwickelt zu sein scheinen.

Und dass wir es reflektieren können, ohne zu verstehen, wie das sein kann, das Gefühl von Trennung, ohne getrennt zu sein. Ohne zu wissen, wie wir diese Grenze ziehen, wir wir sie auflösen,

wie wir werden, was wir waren, was wir vergaßen,

Vollkommenheit wird nicht durch Wachstum erreicht. Zurück zum Ursprung

nachdem die Farben dich auf die Illusion hingewiesen haben, ist das weiß am Ende ein anderes weiß als am Anfang. Ein Weiß, das versteht.