Das Spiel

von MaryamSamara

Vorworte überspringe ich. Worte vor den Worten.

Überspringen bis es losgeht mit den richtigen Worten.  (Deshalb würde mein Buch natürlich kein Vorwort haben).

Nur eine Anmerkung: Meine Gedanken sind eine Mischung aus Lehren der sogenannten New-Age-Philosophie*1 und Beobachtungen in und an mir selbst. Ich überlege einen eigenen Blog für das folgende Selbstexperiment anzulegen und lade ein, das „Spiel“ mit zu spielen. 

 

Gehen wir einmal davon aus, dass das Gesetz der Anziehung ein Naturgesetz ist.

Und lass uns von der These erst mal gar nichts ableiten.

Kein: Jeder nur für sich. Das Außen existiert nur in deiner Vorstellung. etc.

Lass uns ein Spiel spielen….

Das Spiel heißt: Das Leben als Spiel.

Von jemanden, der sogar beim Verlieren bei Mensch-Ärger-Dich-Nicht in Tränen ausbrach zu jemanden der durch den ernstesten Ernst des Lebens tanzt.

Also das, was wir als ernst betachten, als existenziell wichtig.

Vergessen wir mal, dass wir es ja im Vergleich zu dem Rest der Welt, der eventuell gar nicht existiert (und wir als die Lebensgeschichte über die wir uns identifizieren auch nicht),

dass wir es sehr gut haben, so weit in Sicherheit leben.

Kein täglicher Kampf mit Raubtieren, Naturgewalten oder/und Krieg.

 

Die erste Regel lautet:

Beherrsche deinen emotionalen und kognitiven Zustand. Fordere die Alleinherrschaft ein, lass dich nicht entmutigen, wenn das nicht sofort funktioniert, wenn doch: um so besser.

Nehme dir beim Einschlafen und Aufwachen vor, deine Gedanken und Gefühle im Griff zu haben, d.h.: sich ihrer bewusst zu sein und darauf zu achten, dass sie die Gedanken und Gefühle sind, die du möchtest.

Mache deine Gedanken und Gefühle unabhängig von den Geschehnissen des Tages. Erkenne, dass du bis jetzt konditioniert reagiert hast:

Scheint die Sonne, geht es uns gut. Ist Regenwetter und kalt haben wir miese Laune. Sagt jemand, was nettes, fühlen wir uns wohl. Ist jemand gemein/blöd mit uns geht es uns schlecht. Haben wir Erfolg, triumphieren wir und so weiter…

Atme im Laufe des Tages immer wieder durch und lasse alle angesammelten Gedanken/Gefühle für nur diesen Moment los. Spüre, dass du Bewusstsein bist.

Dein Wille bei dir zu bleiben und nicht nur auf Geschehnisse zu reagieren ist fest, aber nicht verbissen.

Wenn du merkst, dass er dir weg schlüpft, nimm es gelassen, vielleicht lächelst du ein wenig über unsere menschlichen Mechanismen und freue dich, dass du es erkannt hast.

Spiele mit der neuen Idee deiner Souveränität….

 

*1 Dieser Begriff ist eher negativ konditert und wird oft lächerlich gemacht. Seiner eigenen Intuition folgend und alte Lehren abgleichend ist es aber in seiner Essenz gar nicht so sehr Neues Zeitalter, sondern alte, vergessene Lehren, deren wohlstandgesellschaftlichen Schlussfolgerungen etwas vermessen scheinen. Dazu aber später mehr.